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Electronic & Interactive Newsletter

Newsletter Januar 2010

Radiowerbung steigert Kaufabsicht um zehn Prozent

Radio ist ein klassisches Begleitmedium. Oftmals läuft es parallel zu anderen Tätigkeiten wie z. B. im Auto, in der Küche oder beim Sport. Wie viel die Hörer bei Paralleltätigkeiten tatsächlich vom Programm mitbekommen, haben zwei Interessensgemeinschaften für das Medium Radio in Deutschland, AS&S Radio und die Radiozentrale, in einer neuropsychologischen Studie untersuchen lassen. Neuropsychologisch insofern, als zwischen der expliziten und der impliziten Verarbeitung von Reizen im Gehirn unterschieden wurde. So kommt bei einer Überbelastung der Kapazität des explizit-bewusste Gehirnsystems automatisch das implizit-unbewusste System zur Hilfe, das über eine gleichviel höhere Aufnahmekapazität verfügt. Vormalige Untersuchungen haben ergeben, dass 90 bis 95 Prozent aller Kaufentscheidungen implizit, also unbewusst und automatisch getroffen werden.

Zusammenfassung der Studienergebnisse:

Radiowerbung wirkt eindeutig auch bei ungerichteter Aufmerksamkeit. Im Durchschnitt liegt der zusätzliche Kaufimpuls bei 8% und kann gar bis zu 24% betragen. Auch in der Teilgruppe der bereits bestehenden Käufer konnte ein zusätzlicher Kaufimpuls von bis zu 13% gemessen werden. Zusätzlich wird die Kaufbereitschaft bei Produkteinführungen - d. h. bei einem nebenbei gehörten Spotkontakt ohne Vorkenntnisse des Produktes - in beachtlichem Umfang bis zu 18% gesteigert.

Fazit: Nebenbei wahrgenommene Radiowerbung wirkt sich sowohl bei der bereits bestehenden Käuferschaft als auch bei neuen Zielgruppen positiv auf den Kaufimpuls aus. Auch Bewerbungen neuer Produkte im Radio bieten einen grossen Beitrag zu einer gelungenen Markteinführung.

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